Teilnahmebedingungen für Weiterbildungen mit Bildungsgutschein

§ 1 Pflichten des Bildungsträgers

Der Träger der Maßnahme verpflichtet sich:

1. dafür zu sorgen, dass alle Fertigkeiten und Kenntnisse, die zum Erreichen des Fortbildungszieles notwendig sind, in erwachsenengerechter Weise vermittelt werden. Dabei wird das von der HZA bestätigte Ausbildungskonzept zugrunde gelegt;

2. unter Berücksichtigung der Nr. 1 einen Plan für die sachliche und zeitliche Gliederung zu erstellen, der die individuellen und betrieblichen  Belange berücksichtigt und dem Teilnehmer zu übergeben;

3. den besonderen Belangen körperlich, geistig und seelisch Behinderter Rechnung zu tragen;

4. nur solche Personen mit der Durchführung der Fortbildungsmaßnahme zu beauftragen, die nach ihrer Ausbildung und Berufserfahrung dafür qualifiziert sind;

5. die Maßnahme an, nach Art und Ausstattung geeigneten Ausbildungsplätzen, durchzuführen;

6. dem Teilnehmer notwendige Lehrmaterialien und Lernmittel im erforderlichen Umfang auszuhändigen bzw. leihweise zur Verfügung zu stellen.

 

§ 2 Pflichten des Teilnehmers

Der Maßnahmeteilnehmer verpflichtet sich:

1. sich zu bemühen, die notwendigen Fertigkeiten und Kenntnisse zu erwerben;

2. an allen Lehrveranstaltungen einschl. der Praktikumseinsätze regelmäßig teilzunehmen;

3. aktiv mit den Lehrpersonen zusammenzuarbeiten und notwendigen Anleitungen zu folgen;

4. die technische und sonstige Ausstattung im Bildungszentrum sorgsam zu behandeln, die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften und Regelungen, die die Ordnung der Bildungseinrichtung bzw. des Praktikumsbetriebes betreffen, zu beachten;

5. bei Fernbleiben von der Ausbildung den Bildungsträger unverzüglich unter Angabe der Gründe zu benachrichtigen;

6. keine Fremdsoftware zu installieren und zu kopieren;

7. die Hausordnung des Maßnahmeträgers einzuhalten;

8. der Drexler Seminare GmbH eine Arbeitsaufnahme unverzüglich zu melden. Dabei sind der Arbeitgeber mit Firmenbezeichnung und Anschrift, sowie die Art und der Beginn der Tätigkeit zu benennen. Diese Verpflichtung besteht bis zu 6 Monaten nach dem Lehrgangsende.

 

§ 3 Rücktrittsbedingungen

Der Teilnehmer hat das Recht des kostenlosen Rücktritts innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss, längstens jedoch bis Maßnahmebeginn ohne Angabe von Gründen gegenüber dem Träger. Für den Fall, dass eine Förderung des Teilnehmers nach dem SGB II/III nicht erfolgen kann, wird ein kostenloses Rücktrittsrecht eingeräumt. Sollte der Lehrgang aufgrund mangelnder Teilnehmerzahlen oder anderer nicht im Einflussbereich der Veranstalterin liegenden Umstände verschoben werden oder ausfallen müssen, entstehen daraus keinerlei Schadensersatzansprüche. Sollte ein Teilnehmer trotz schriftlicher Anmeldung den Lehrgang ohne Benachrichtigung der Drexler Seminare GmbH nicht antreten, hat er die Kosten für 2 Raten des Kurses zu tragen. Die Höhe der Raten wird aus der Lehrgangsgebühr, dividiert durch die Dauer der Monate des Lehrgangs, errechnet.

 

§ 4 Vorzeitige Beendigung/Kündigungsbedingungen

Die Teilnahme an der beruflichen Bildungsmaßnahme ist mit einer Frist von höchstens 6 Wochen, erstmals zum Ende der ersten drei Monate, danach jeweils zum Ende der nächsten 3 Monate ohne Angabe von Gründen kündbar. Sofern eine Maßnahme in Abschnitten, die kürzer als 3 Monate sind, angeboten wird, ist eine Kündigung zum Ende eines jeden Abschnittes möglich. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Beide Vertragspartner haben das Recht zur Kündigung aus Gründen, die nach den einschlägigen arbeitsrechtlichen Vorschriften (§ 626 BGB) zur fristlosen Auflösung eines Arbeitsverhältnisses berechtigen sowie aus wichtigen Gründen, die unter Abwägung der Belange von Maßnahmeträger und Teilnehmer die weitere Teilnahme unzumutbar machen. Eine Rücksprache mit der zuständigen Agentur für Arbeit bzw. Jobcenter sollte erfolgen.

 

§ 5 Wöchentliche Ausbildungszeit, Urlaub

s. Infoblatt

 

§ 6 Lehrgangskosten

Die Lehrgangsgebühren (einschließlich Lernmittel und Prüfungsgebühren) sind in monatlichen Teilbeträgen an den Bildungsträger zu überweisen. Im Falle der Förderung des Teilnehmers nach dem SGB II/III werden die Gebühren durch den Kostenträger dem Bildungsträger direkt überwiesen. Überzahlte Beträge werden vom Maßnahmeträger in einer Summe an den Kostenträger zurückgezahlt.

 

§ 7 Sonstige Vereinbarungen


Während der Teilnahme an der Maßnahme ist der Teilnehmer durch die Berufsgenossenschaft des Bildungsträgers unfallversichert. Rechtswirksame Nebenabreden zum Vertrag bedürfen der Schriftform. Der Teilnehmer hat die Anordnungen der Geschäftsleitung zu befolgen. Ebenso sind die auf dem Teilnehmer-Merkblatt aufgeführten Punkte einzuhalten. Das Teilnehmer-Merkblatt ist Bestandteil dieses Vertrages.

 

§ 8 Sonstige Vertragsbedingungen

Sind weitere Verträge (z. B. Umschulungsvertrag) Bestandteil der Maßnahme, gelten diese analog.